Wie gefällt Ihnen Ihr Körper? Wie liebevoll und gelassen können Sie sich im Spiegel betrachten? Wie fühlen Sie sich, wenn jemand ihren nackten Körper anschaut? Sind Sie vertraut mit allen Ihren körperlichen Facetten? Kurz: fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut? Und mögen Sie auch Ihre Haut? Fühlen Sie gerne Haut auf Ihrer Haut?


Seien wir ehrlich: Nur wenige Menschen entsprechen dem Schönheitsideal von Werbung, Film und Fernsehen. Und die, welche dem nahe kommen, sind sich oft selbst die schärfsten Kritiker. Für manche ist der Körper ein Kultobjekt, manche Menschen sind wunderschön und doch ohne jede Ausstrahlung, manche genieren sich für kleinste Unregelmäßigkeiten, andere lassen resigniert ihren Bauch wachsen, wohin er will, wieder andere empfinden Scham über ihre Genitalien.

Schön wird ein Mensch dann, wenn er seinen Körper liebevoll bewohnt, pflegt und achtet.

Der menschliche Körper hat eine lange und zwiespältige Kulturgeschichte. Die Aufspaltung des Menschen in Seele und Körper hat sich als unheilvoll für beide erwiesen. Der Körper wurde entweder zum Werkzeug degradiert, das dem Geist zu dienen habe, oder als Quelle des Bösen und der Versuchung gegeißelt. Sage keiner, dies sei längst vergangen und habe mit der heutigen Realität nichts mehr zu tun. Mythen wirken unbewusst wie eine geistige Software in uns weiter auch wenn wir nicht mehr an sie glauben. So möchte ich sogar behaupten, dass die Pornografisierung unserer heutigen Zeit auf das Konto dieser unrühmlichen Religionsgeschichte geht. Hier wird die althergebrachte Spaltung von Körper und Seele besonders deutlich. Immer noch ist der Körper Objekt, getrennt von allem, was den Menschen sonst noch ausmacht.

 


Bei der Tantramassage fallen die Hüllen im Rahmen eines Rituals, das die Verehrung des Körpers als göttliches Geschenk einschließt. Wir massieren nackt, ohne ein schützend-distanzierendes Tuch, aber auch ohne aufreizende Dessous. Sie als unsere Gäste liegen nackt vor uns und wir sehen Sie als ganze Menschen. Wir sorgen dafür, dass sich Ihre Schönheit durch die Massage erschließt. Die Schönheit eines tief berührten, entspannten und glücklichen Menschen ist von anderer Art als die der Schönheitsindustrie und der Werbemedien.

Wir Masseurinnen und auch Daniel, unser Masseur, wollen Ihnen ein Gegenüber sein, selbstverständlich ein attraktives, gepflegtes Gegenüber. Auch wir zeigen uns in unserer Nacktheit und Verletzlichkeit. Wir wollen Ihnen unseren Körper nicht als erotisches Objekt zur Verfügung stellen, sondern Ihnen sinnliche Nähe schenken, Sie Haut auf Haut spüren lassen und Begegnung ermöglichen.
Es ist der tiefe Respekt voreinander, der durch eine intensive Massage trägt.

Wir heissen Sie herzlich willkommen bei uns im Dakini:

Sei Mann. Sei Frau. Sei Mensch. Sei Du. 

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